Es war vermutlich einer seiner letzten Amtsgänge: Franz Lehner kam auf Einladung der Grundschule am 30. April, einen Tag vor dem offiziellen Antritt des neuen Bürgermeisters, in die Grundschule, um sich dort von den Kindern und Lehrerinnen verabschieden zu lassen.

Die ganze kleine Schulfamilie versammelte sich im Mehrzweckraum der Schule und mit der „Ode an die Freude“, der Hymne Europas, begann die kleine Feier. Lehrerin Julia Lechner, die die vorgetragenen Lieder einstudierte, begründete die Wahl dieses Liedes mit Lehners klarer und eindeutiger Haltung als Demokrat.
In einer kurzen Rede würdigte Schulleiterin Doris Orsan die stets gute Zusammenarbeit zwischen Lehner und der Schule. Lehner, früher hauptberuflich Polizist, sei auch als Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister immer als „Freund und Helfer“ gegenüber allen schulischen Belangen aufgetreten. Man traf immer auf ein offenes Ohr und Verständnis, die Schule war dem scheidenden Bürgermeister tatsächlich immer ein erkennbar wichtiges Anliegen.
Lehner, hin- und hergerissen zwischen ein wenig Wehmut und Rührung auf der einen, Vorfreude auf den nun bevorstehenden Ruhestand auf der anderen Seite, bestätigte dies.
Er habe immer versucht, das, was der Schule wichtig war, möglich zu machen.
Die Schülerinnen und Schüler überreichten Bilder, auf denen sie die für sie bedeutsamen Errungenschaften in der Schule malten und beschrieben, zum Beispiel die Fußballtore im Pausenhof, das Klettergerüst oder auch die Flachbildschirme in den Klassenzimmern.
Auch von der Hausmeisterin Monika Breuer und ihrer Kollegin kam ein Dankeschön.
Abschließend überreichten die Lehrerinnen ein kleines Geschenk „für den Feierabend“ und Lehner revanchierte sich mit einem Korb voller Butterbrezen für alle.
Beendet und abgerundet wurde die kleine Feier mit einem weiteren Lied der Schüler.
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